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Geschichte des Hauses | Hotel zum Falken

„Steigst du auf den Falkenstein, kehr zuvor zur Rast hier ein – Kommst zurück du wieder, streckst die müden Glieder bei Braten und Wein“

Im Jahre 1850 wurde die Gastwirtschaft „Zum Falken“ vom damaligen Brockenwirt Carl Eduard Nehse eingerichtet. Er versprach sich von dieser neuen Wirtschaft an der Pforte zum Selketal ein aufblühendes Geschäft und er sollte recht behalten. Die gestiegene Wanderlust der Bevölkerung sorgte für die erste Blüte der Gastwirtschaft.

Damals klapperte daneben auf der Jahrhunderte alten Mühlenstätte auch noch die Papiermühle, welche eine Gründung des regsamen Grafen Ludwig I. v. d. Asseburg gewesen sein soll. Schon 1586 werden in einem asseburgischen Erbbuch ein Hühnerhof unter dem Falken und eine neue Mühle erwähnt. Es ist zu vermuten, dass der „Hühnerhof“ der heutige Falken und die neue Mühle die Talmühle ist.

Die Bewirtungsschlager des Gasthofes waren seiner Zeit der Königskuchen, die Appetitsbrote und die Krammetsvogelpastete. Die deutsche Schriftstellerin Berta Behrens, bekannt unter dem Pseudonym Wilhelmine Heimburg rühmte den Falken: „Wer jemals im Kreise froher Menschen auf der kühlen Veranda des Gartens bei Moselwein und Forelle gesessen und dazu als Tischmusik das Geflüster des Waldes und das Rauschen der lieben Selke gehörte hat, der wird das reizende Plätzchen gewiss nicht vergessen.“

Zu DDR-Zeiten betrieb die Handelsorganisation (HO) die Gaststätte. Nach der Wende rekonstruierte die Falken-Gastro m.b.H. den Falken und das benachbarte Ferienlager zu dem neuen Hotelkomplex „Zum Falken“ mit insgesamt 18 Zimmern, einer harztypischen Gaststätte und einer Bowlingbahn.

Im Jahr 2009 wurde der „Falke“ geschlossen. Dank Yvette und Andreas Silbersack fliegt der Falke nach einer liebevollen Umgestaltung seit Juni 2011 wieder und wird nun von Lutz Jerusel betrieben.

„Hotel zum Falken“ Ansichtskarte um 1900